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Es ist der heißeste Tag des Jahres in New York. Ein Gewitter liegt in der Luft. An diesem Tag findet der letzte Gerichtstermin in einem Mordprozess mit schier erdrückender Beweislast statt: Ein 17-jähriger aus einem Slumviertel hat im Streit seinen Vater erstochen. Die Anklage präsentierte zwei glaubhafte Zeugen. Beide sagen aus, den Jugendlichen bei der Ausführung der Tat beobachtet und ihn kurz darauf wegrennen gesehen zu haben. Reginald Roses Stück „Die zwölf Geschworenen“ setzt mit dem Ende der Verhandlung ein, als sich die Geschworenen zur Beratung zurückziehen. Wir lernen zwölf New Yorker Männer und Frauen völlig unterschiedlichen Charakters und Temperaments kennen, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, bestimmt worden zu sein, in diesem Mordprozess einen einstimmigen Schiedsspruch zu fällen. Elf der zwölf Geschworenen sind sich sofort einig: Der Angeklagte ist schuldig. Einer jedoch stellt sich gegen die Mehrheit. Er hat einen „begründeten Zweifel“ und plädiert deshalb für nicht schuldig. Das Unverständnis der Mitgeschworenen ist groß. Sie versuchen, den Zweifler mit mehr oder weniger stichhaltigen Argumenten von ihrem Schuldspruch zu überzeugen. Detailgenau werden noch einmal die Zeugenaussagen besprochen, die Tatwaffe erneut betrachtet, ebenso wie der Tatort-Plan und das Motiv. Und plötzlich, nach genauerer Analyse, scheinen die Beweise keineswegs mehr eindeutig. Die Atmosphäre im Raum ist zum Zerreißen gespannt.

 

Produktion: Berliner Kriminaltheater
Regie: Wolfgang Rumpf
Ausstattung: Manfred Bitterlich
Mit: Katrin Martin, Maria Jany, Alexandra Maria Johannknecht, Gert Melzer, Matti Wien, Wolfram von Stauffenberg u. a.

 

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Aufgrund der Corona-bedingten Reduzierung der Platzkapazität im Theatersaal ist diese Vorstellung nur im Rahmen des Sonntags-Abos buchbar.

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